Intellyse

Seefrachtprüfung deckt über 722 Tsd. EUR Einsparungen im ersten Jahr auf

Wie ein führender deutscher Hersteller volle Transparenz über seine Frachtkosten gewann und mit KI-gestützter Rechnungsprüfung wiederkehrende Einsparungen identifizierte.

Veröffentlicht am · Aktualisiert am

709
Geprüfte Rechnungen
3,85 Mio. EUR
Analysierte Frachtkosten
über 722 Tsd. EUR
Identifizierte Einsparungen (Jahr 1)
10,3x
Erwarteter ROI

Unternehmensprofil

Branche
Industriematerialien
Hauptsitz
Deutschland
Jahresumsatz
Ca. 3,5 Mrd. EUR / Jahr
Jährliche Frachtkosten
87,5 Mio. EUR / Jahr
Schwerpunkt
Intercompany- und Inbound-Logistik
Muttergesellschaft
Großer deutscher Konsumgüterkonzern

Welche Probleme gab es vor der Prüfung?

Das Unternehmen bearbeitete Seefrachtrechnungen lokal in den einzelnen Regionen, ohne einheitlichen Standard. Rechnungen wurden manuell geprüft, und es gab keinen globalen Überblick über die Kosten pro Relation, Gewicht oder Container. Doppelte Rechnungen wurden nicht erkannt, und eine Cost-to-Serve-Analyse war ohne genaue, detaillierte Sendungsdaten unmöglich. Demurrage- und Detention-Gebühren ließen sich nicht systematisch prüfen, und es gab keinen Mechanismus, um prognostizierte und tatsächlich abgerechnete Sendungskosten zu vergleichen.

Wie hat Intellyse 709 Rechnungen von 4 Carriern geprüft?

Intellyse führte ein 2-monatiges Pilotprojekt für Seefracht durch und prüfte 709 Rechnungen von 4 Carriern mit Frachtkosten von rund 3,85 Mio. EUR. Im Fokus standen Intercompany- und Inbound-Sendungen. Jede Rechnungsposition wurde mit den vertraglich vereinbarten Tarifen abgeglichen, um Überzahlungen, nicht vertraglich vereinbarte Gebühren und Optimierungspotenziale zu finden.

2 Monate
Dauer des Pilotprojekts
709
Geprüfte Rechnungen
2.536
Geprüfte Positionen
4
Geprüfte Carrier
3,85 Mio. EUR
Analysierte Frachtkosten
Seefracht (FCL)
Verkehrsträger
1
Monat 1
Start des Pilotprojekts
Onboarding der Carrier und Datenübernahme
2
Monat 2
Daten analysiert
709 Rechnungen verarbeitet
3
Monat 3
Ergebnisse geliefert
Erkenntnisse präsentiert

Wie viel hat die Prüfung der Seefrachtrechnungen eingespart?

Identifizierte Einsparungen bei 4 Carriern in einer Analyse über 2 Monate

93.753 EUR
Identifizierte Überzahlungen
6
Einsparmöglichkeiten
242.708 EUR/Jahr
Wiederkehrende jährliche Einsparungen
601.787 EUR
Rückforderung per Gutschrift (Jahr 1)
über 722.598 EUR
Insgesamt quantifiziert (Jahr 1)
3,97 Mio. EUR
Erwarteter Wert über 3 Jahre

Ein Update zu den realisierten Einsparungen folgt – die Maßnahmen werden derzeit umgesetzt. Wir veröffentlichen die Ergebnisse, sobald sie vorliegen.

Welche Abrechnungsfehler hat die Prüfung aufgedeckt?

Die 3 wichtigsten Einsparmöglichkeiten bei 4 Carriern im Detail

1

Nicht vertraglich vereinbarte Lagerung am Terminal

Die Lagergebühren am Terminal waren zu 100 % unkontrolliert – sie standen in keinem Tarifblatt. Die Tagessätze schwankten uneinheitlich zwischen 56 und 58 EUR ohne festen Tarif, und Handling-Gebühren waren nicht vertraglich geregelt. Dabei zeigte sich ein systematisches Problem mit Standzeiten: 39 Container standen 12 Tage oder länger an einem Terminal, das nur 30 km vom Zielort entfernt ist – ein Muster, keine Einzelfälle.

137
Fälle in 2 Monaten
93 Tsd. EUR
Kosten in 2 Monaten
562 Tsd. EUR/Jahr
Erwartete jährliche Kosten
39
Container mit 12+ Tagen Standzeit
Empfohlene Maßnahmen
  • →Festen Tagessatz verhandeln und die lagerfreien Tage von 2 auf 5 verlängern
  • →Ursache der Standzeiten von 12+ Tagen untersuchen – geschätztes Einsparpotenzial über 175 Tsd. EUR/Jahr
2

Nicht vertraglich vereinbarte Relationen

Wichtige Relationen liefen zu Spot-Tarifen ohne vertraglich vereinbarte Preise. Werden diese Relationen in den Carrier-Vertrag aufgenommen, kann das Unternehmen niedrigere Tarife sichern und ist weniger von Marktschwankungen abhängig.

8.304 EUR/Jahr
Wiederkehrendes Einsparpotenzial
Empfohlene Maßnahmen
  • →Wichtige Spot-Relationen in den Rahmenvertrag mit dem Carrier aufnehmen
3

Rückforderung per Gutschrift

Direkte Überzahlungen bei allen Carriern von insgesamt 100.298 EUR in nur 2 Monaten. Auf ein Jahr und das gesamte Carrier-Portfolio hochgerechnet, erreicht das Rückforderungspotenzial im ersten Jahr 601.787 EUR – ab dem zweiten Jahr verschiebt sich der Schwerpunkt von der Rückforderung zur Kostenvermeidung.

100.298 EUR
Überzahlungen in 2 Monaten
601.787 EUR
Hochgerechneter Wert Jahr 1
Empfohlene Maßnahmen
  • →Reklamationen prüfen und Gutschriften bei allen Carriern anfordern

Wie hat sich die Frachtrechnungskontrolle verändert?

6 Lücken identifiziert. Intellyse schließt sie alle.

Vorher
Mit Intellyse
Vorher
✕Keine globale Rechnungskontrolle über alle Regionen
Mit Intellyse
✓Globale Rechnungskontrolle – eine Plattform, alle Carrier, alle Regionen, alle Verkehrsträger
Vorher
✕Keine Kosten pro Relation und Gewicht auf Positionsebene
Mit Intellyse
✓Kosten- und Gewichtsdaten pro Relation – Grundlage für CO₂-Berechnung und Carrier-Benchmarking
Vorher
✕Keine Erkennung von Duplikaten
Mit Intellyse
✓Automatische Erkennung von Duplikaten und zusammengehörigen Rechnungen – die KI markiert Duplikate und aufgeteilte Rechnungspaare
Vorher
✕Rechnungen lassen sich nicht zusammenführen – keine Gesamtkosten pro Container
Mit Intellyse
✓Gesamtkosten pro Container – aufgeteilte Rechnungen werden automatisch pro Container, Relation und Carrier zusammengeführt
Vorher
✕Keine echten Kosten pro Sendung – keine genaue Cost-to-Serve-Analyse
Mit Intellyse
✓Echte Kosten pro Sendung – genaue, detaillierte Daten für Cost to Serve und Einkauf
Vorher
✕Demurrage- und Detention-Gebühren lassen sich nicht prüfen
Mit Intellyse
✓Automatische Prüfung der D&D-Gebühren gegen die vertraglichen Konditionen

Was sagt das Logistikteam?

“

Rechnungen schneller und einfacher prüfen, um mehr zu reklamieren. So holen wir mehr Geld zurück und zahlen am Ende weniger an die Spediteure.

Global Logistics Efficiency Manager
Aus dem Englischen übersetzt
“

Sichtbarkeit und Transparenz – jetzt haben wir ein echtes und genaues Reporting der Frachtkosten.

Global Logistics Manager
Aus dem Englischen übersetzt
“

Ein sehr praktisches Tool für das Reporting – so wird es viel besser funktionieren. Mir gefällt die Plattform: Sie ist übersichtlich, und Berichte sind schnell erstellt.

Logistics Specialist, North America
Aus dem Englischen übersetzt

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Intellyse – Start-up der ETH Zürich und der HSG
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